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Rechenaufgabe für Aufsichtsräte

publiziert: 
Die Presse
Datum: 
14. Mai 2005

Derzeit darf in Österreich eine Person maximal zehn Mandate im Aufsichtsrat (AR) unterschiedlicher Gesellschaften bekleiden. Anfang Mai beschloss der Ministerrat eine Gesetzesänderung, die ab 2006 eine neue Berechnung der erlaubten Höchstzahl an AR-Mandaten vorsieht. So zählt künftig der Vorsitz im AR doppelt, daher ist das erlaubte Kontingent bereits mit fünf Vorsitzen ausgeschöpft. Für börsenotierte Aktiengesellschaften (AGs) gilt nun eine Höchstzahl von acht AR-Mandaten. Auch hier zählt der Vorsitz doppelt, somit ist mit vier solchen Positionen die gesetzlich zulässige Höchstzahl erreicht. Ist jemand AR-Mitglied sowohl von börsenotierten als auch anderen AGs, bleibt die absolute Höchstzahl dennoch zehn.

Dadurch wären z. B. ein AR-Mandat bei acht börsenotierten AGs und zwei weitere Mandate bei anderen Gesellschaften zulässig oder aber der Vorsitz in vier börsenotierten und einer nicht börsenotierten Gesellschaft. Ziel dieser Regelung ist es, dass durch diese Beschränkungen dem einzelnen Aufsichtsrat für eine qualifizierte Ausübung seiner Tätigkeit ausreichend Zeit zur Verfügung stehen soll. Dass die Tätigkeit des Vorsitzenden eines Aufsichtsrats wesentlich mehr Zeit in Anspruch nimmt, ist unbestritten und rechtfertigt die Doppelzählung.

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