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Autor

Neue Regeln für Managervergütungen

publiziert: 
DORDA BRUGGER JORDIS-Newsletter
Datum: 
1. Januar 2010

Seit Jänner 2010 gelten Änderungen des Österreichischen Corporate Governance Kodex, die auch die Vergütungen von Managern betreffen. Mit diesen Änderungen erfolgte einerseits eine Anpassung an das Aktienrechtsänderungsgesetz 2009, andererseits wurde damit die EU-Vergütungsempfehlung vom 30.4.2009 umgesetzt.

Variable Vergütungsteile sollen künftig an nachhaltige, langfristige und mehrjährige Leistungskriterien anknüpfen. Sie sollen auch nicht-finanzielle Kriterien berücksichtigen und dürfen nicht dazu verleiten, unangemessene Risiken einzugehen. Weiters ist vorzusehen, dass eine Gesellschaft variable Vergütungskomponenten zurückfordern kann, wenn sich herausstellt, dass diese auf der Grundlage von offenkundig falschen Daten ausgezahlt wurden.

Bei vorzeitiger Beendigung der Vorstandstätigkeit ohne wichtigen Grund sollen Abfindungszahlungen künftig mehr als zwei Jahresgesamtvergütungen nicht überschreiten und nicht mehr als die Restlaufzeit des Anstellungsvertrages abgelten. Liegt hingegen ein wichtiger Grund vor, ist überhaupt keine Abfindung zu zahlen.

Stock Option-Programme für Vorstandsmitglieder und Programme für die begünstigte Übertragung von Aktien müssen in Hinkunft an messbare, langfristige und nachhaltige Kriterien anknüpfen.

Diese Regelungen sollten in Vorstandsverträgen künftig berücksichtigt werden.

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