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"European Restructuring Deal of the Year": DORDA erhält ILFR-Award für Beratung in HETA-Causa

Datum: 
Mittwoch, 26. April 2017

Das international renommierte britische Fachmagazin International Financial Law Review (ILFR) hat DORDA Rechtsanwälte für ihre Beratung bei der Restrukturierung der HETA-Verbindlichkeiten die Auszeichnung "Europäischer Restrukturierungsdeal des Jahres" verliehen.

Andreas Zahradnik, Partner bei DORDA und Leiter des Banking & Finance Desk der Kanzlei, nahm den Preis im Namen seines Teams bei den IFLR European Awards 2017 am 21.4.2017 in London entgegen. In den Augen der Jury war diese über Jahre und über mehrere Jurisdiktionen verhandelte komplexe Causa, die im Oktober 2016 mit der Annahme des Angebots zum Rückkauf von mehr als EUR 10 Mrd. an aushaftenden Schuldtiteln der HETA ASSET RESOLUTION AG eine auch für die zahlreichen Gläubiger akzeptable Lösung fand, "ein wahrer Meilenstein auf europäischer Ebene, der einen Weg auf bisher unbegangenem Terrain unter politisch heiklen Rahmenbedingungen wies (a true landmark on a European level which forged a path through an untested and politically delicate process)". Neben DORDA und GÖRG als Berater der HETA-Gläubiger im Par-Investorenpool, erhielten auch die Berater der anderen Parteien den Award "European Restructuring Deal of the Year".

Andreas Zahradnik hatte gemeinsam mit Kanzleipartner Bernhard Müller, dem Leiter des DORDA Public Law Desk, ein österreichisches Juristenteam geleitet, das eine große Gruppe von HETA-Gläubigern bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche beriet. Dem Team von DORDA gehörten unter anderen auch die Anwälte Christoph Hilkesberger und Stephan Steinhofer sowie der Rechtsanwaltsanwärter Christian Krüger-Schöller an. Als deutsche Berater der Par-Investorenpool organisierten Gläubiger (Banken, Versicherer, Asset Manager sowie öffentliche Institutionen) trat unter der Leitung von Roland Hoffmann-Theinert ein Team von GÖRG, einer führenden unabhängigen Wirtschaftskanzlei in Deutschland, auf.

Anfang Oktober 2016 bestätigte der Kärntner Ausgleichszahlungsfonds (KAF) die Annahme des öffentlichen Angebots zum Rückkauf von ca. EUR 10,8 Mrd. an aushaftenden Schuldtiteln der HETA ASSET RESOLUTION AG (HETA) mit überwältigender Mehrheit. Bereits im Mai 2016 wurde zwischen einer Gruppe von Gläubigern der HETA (denen auch die von DORDA beratenen Gläubiger angehörten) und der Republik Österreich ein Memorandum of Understanding ausverhandelt, auf dessen Grundlage dann das Angebot an die Gläubiger der HETA erfolgte. Im Rahmen des Rückkaufangebots erhalten die HETA-Gläubiger ca 90 % ihrer Forderungen (für HETA Senior-Schuldtitel).

Die Gläubiger im Par-Investorenpool wurden von GÖRG und DORDA schon im Rahmen der Verfahren in Zusammenhang mit dem von der FMA am 1.3.2015 erlassenen Moratorium und dem am 11.4.2015 erlassenen Schuldenschnitt (bail-in) beraten. Darüber hinaus haben GÖRG und DORDA den Par-Investorenpool bei der Koordination mit weiteren Gläubigergruppen und dem Abschluss der medienwirksamen Lock-Up-Vereinbarung und bis zum nun angenommenen Angebot begleitet.

DORDA ist eine führende Anwaltskanzlei in Österreich und berät in allen Bereichen des Wirtschaftsrechts. Neben Bank- und Kapitalmarktrecht, Restrukturierungen und Insolvenzrecht gehören auch M&A, Gesellschaftsrecht, öffentliches Wirtschaftsrecht, Steuerrecht, Kartellrecht, Immobilienrecht, Arbeitsrecht, IT- und IP-Recht zu den zu den international anerkannten Schwerpunkten der Kanzlei.



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